Ratgeber · Migration · 3 Min.
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Produkte, Kunden und Blog ziehen mit. Wie du deine Google-Rankings beim Wechsel von WooCommerce hältst.
Durstladen
Produkte, Kunden, Bestellungen und Blogartikel ziehen von WooCommerce zu Shopify mit. Was sich ändert, sind die URLs, und genau da gehen Rankings verloren. Wer jede wichtige alte Adresse per 301 auf die neue leitet und Titel und Beschreibungen mitnimmt, verliert nichts Dauerhaftes. Dafür fällt danach die Plugin-, Update- und Hosting-Pflege komplett weg.
WooCommerce ist kostenlos. Der Betrieb ist es nicht. Die Gründe, die wir in Erstgesprächen hören, sind fast immer dieselben:
Bei Shopify sind Hosting, Sicherheit, Checkout und Updates im Preis enthalten. Du kümmerst dich um den Verkauf, nicht um den Server.
| Daten | Kommt mit? | Aufwand |
|---|---|---|
| Produkte, Bilder, Preise | Ja | Gering, per Import |
| Varianten | Ja | Mittel, wenn mehr als drei Attribute |
| Kategorien | Ja, als Kollektionen | Gering |
| Kunden und Adressen | Ja | Gering |
| Kundenpasswörter | Nein | Keiner, Login per E-Mail-Code statt Passwort |
| Bestellhistorie | Ja | Mittel, per Migrations-App |
| Blogartikel und Seiten | Ja | Mittel, Bilder und Links prüfen |
| SEO-Titel und Beschreibungen | Ja | Mittel, aus Yoast oder Rank Math übernehmen |
| Gutscheine und Geschenkkarten | Teilweise | Neu anlegen, Restguthaben übertragen |
| Plugin-Funktionen | Nein | Durch Apps oder eingebaute Funktionen ersetzen |
Der größte Posten ist selten der Datenimport. Es ist die Frage, welche Plugins wirklich gebraucht werden. Oft fallen beim Umzug die Hälfte weg, weil Shopify sie schon eingebaut hat.
WooCommerce und Shopify bauen URLs unterschiedlich. Aus /product/rotes-kleid/ wird /products/rotes-kleid, aus /product-category/kleider/ wird /collections/kleider, aus /blog/mein-artikel/ wird /blogs/news/mein-artikel. Google kennt nur die alten Adressen. Ohne Weiterleitung landen Besucher auf einer Fehlerseite, und das Ranking wandert zur Konkurrenz.
Vier Dinge entscheiden:
Danach: neue Sitemap in der Search Console einreichen und die ersten Wochen den 404-Bericht beobachten. Ein kurzes Schwanken ist normal. Wer sauber weiterleitet, steht nach einigen Wochen wieder da, wo er war.
Wie lange das dauert, hängt an Katalog und Sonderwünschen. Ein typischer WooCommerce-Store ist in vier bis acht Wochen umgezogen.
Kann ich meinen WordPress-Blog behalten? Ja, als eigenständige Seite unter einer Subdomain. Meist ist es aber einfacher, die Artikel in den Shopify-Blog zu übernehmen. Dann liegt alles unter einer Domain, und das hilft dem Ranking.
Ist Shopify nicht teurer als WooCommerce? Auf der Rechnung ja, im Betrieb selten. Rechne Hosting, Premium-Plugins, Updates und Entwicklerstunden bei WooCommerce zusammen. Die meisten Händler zahlen mit Shopify am Ende weniger.
Bleibt meine Domain gleich? Ja. Die Domain wird nur auf Shopify umgestellt. Kunden merken davon nichts, außer dass der Shop schneller ist.
Was passiert mit meinen Bewertungen? Produktbewertungen lassen sich per CSV in gängige Bewertungs-Apps importieren. Sie bleiben am Produkt sichtbar.
Wie viele Rankings verliere ich? Bei sauberen Weiterleitungen keine dauerhaften. In den ersten Wochen kann es schwanken, während Google die neuen Adressen einliest.
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