Ratgeber · Migration · 2 Min.

Website und Shop auf derselben Domain: Erst die Architektur, dann der Umzug

Pascal Hippmann · aktualisiert Oktober 2026
Kurz gesagt

Bei einer Anfrage für einen Umzug von WooCommerce zu Shopify sah die bestehende Seite von außen wie eine gemeinsame Installation aus: Unternehmensseiten, Blog und Shop unter einer Domain. Ohne Zugang zum System war aber nicht klar, wie Inhalte, Shop und Erweiterungen intern zusammenhängen. Wir haben deshalb nicht nur nach Produkten gefragt, sondern nach allem, was an der Seite hängt. Erst danach lässt sich sagen, was umzieht, was neu gebaut wird und was vielleicht bleibt, wo es ist.

Der Fall

Was im Browser wie eine Website aussieht, kann darunter vieles sein: ein Content-System mit Shop-Erweiterung, zwei getrennte Systeme unter einer Domain oder eine gewachsene Mischung mit vielen Plugins. Für den Umzug macht das einen großen Unterschied. Produkte umzuziehen ist eine Aufgabe. Inhalte, Abläufe und Anbindungen umzuziehen eine ganz andere.

Was wir vor dem Angebot abfragen

  • Inhalte: Seiten, Blogartikel, Downloads, Bilder.
  • Shopdaten: Produkte, Varianten, Kunden, Bestellungen.
  • Adressen: Welche URLs gibt es, und welche brauchen Weiterleitungen?
  • SEO-Daten: Titel, Beschreibungen, strukturierte Daten.
  • Erweiterungen: Welche Plugins übernehmen welche Aufgabe?
  • Anbindungen: Warenwirtschaft, Produktdaten, Kundenverwaltung, Lager, Versand, Zahlung.
  • Marketing: Tracking, E-Mail-Tool, Marktplätze.

Mit einem einfachen Fragebogen werden so auch die Teile sichtbar, an die beim ersten Gespräch niemand gedacht hat.

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Erst der Datencheck. Dann ein Festpreis.
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Daten umziehen oder Abläufe umziehen?

Daten lassen sich exportieren und importieren. Abläufe nicht. Wenn ein Plugin heute automatisch Rechnungen erstellt, Gutscheine verschickt oder Bestände abgleicht, muss dieser Ablauf in Shopify neu aufgebaut werden, mit einer App, einer Einstellung oder einer Anbindung. Diese Arbeit ist oft größer als der eigentliche Datenumzug.

Was du daraus mitnimmst

  • Die Ansicht im Browser reicht nicht für die Planung. Was dahinter steckt, entscheidet über den Aufwand.
  • Plane Inhalte genauso wie Produkte. Blog und Seiten haben Besucher, Adressen und Rankings.
  • Liste deine Plugins und ihre Aufgaben. Jedes davon ist eine Frage für den Umzug.
  • Unterscheide Daten von Abläufen. Die Abläufe sind meist der größere Teil.

Steckt in deiner Website mehr, als man von außen sieht? Wir machen eine Bestandsaufnahme, bevor wir dir einen Preis nennen.

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