Kunden glauben anderen Kunden mehr als jeder Produktbeschreibung. Bewertungen verkaufen aber nur, wenn es genug davon gibt, wenn sie echt wirken und wenn sie dort stehen, wo die Kaufentscheidung fällt. Fünf Regeln machen aus ein paar Sternen ein Verkaufsargument.
Die fünf Regeln
1. Automatisch fragen
Die meisten zufriedenen Kunden bewerten nicht von selbst, sie werden nur nicht gefragt. Eine Bewertungs-App schickt einige Tage nach der Lieferung eine Mail mit der Bitte um ein kurzes Urteil. Der Zeitpunkt zählt: nach dem Auspacken, nicht nach dem Bezahlen.
2. Fotos sammeln
Ein Foto vom Kunden zeigt, wie das Produkt wirklich aussieht. Bitte ausdrücklich darum, etwa mit einem kleinen Dankeschön für den nächsten Einkauf.
3. Dort zeigen, wo entschieden wird
Sterne direkt unter dem Produktnamen, Bewertungen weiter unten auf der Produktseite, die besten auch auf der Startseite und in Kollektionen. Und als strukturierte Daten im Code, damit Google die Sterne im Suchergebnis zeigen kann.
4. Kritik stehen lassen und antworten
Nur Fünf-Sterne-Bewertungen wirken gekauft. Eine ehrliche Antwort auf eine schlechte Bewertung schafft mehr Vertrauen als zehn gute.
5. Sauber bleiben
In Deutschland musst du angeben, ob und wie du prüfst, dass Bewertungen von echten Käufern stammen. Gekaufte oder selbst geschriebene Bewertungen sind verboten. Eine App, die nur Käufer einlädt und das kennzeichnet, löst beides.
Häufige Fragen
Welche Bewertungs-App empfehlt ihr? Für den Start Judge.me: gute Gratis-Version, schlank im Theme, gibt Sterne an Google weiter. Größere Shops schauen sich zusätzlich Anbieter mit eigenem Gütesiegel an.
Kann ich alte Bewertungen aus meinem bisherigen Shop mitnehmen? Ja. Die meisten Apps importieren Bewertungen per CSV und ordnen sie den Produkten zu.
Ab wie vielen Bewertungen wirkt das? Schon wenige echte Bewertungen sind besser als keine. Ab etwa zehn pro Produkt wirkt es wie ein Muster und nicht wie Zufall.
Richtet ihr das ein? Ja, inklusive Mail-Vorlagen in deiner Marke und der Anbindung an Google.