Ratgeber · B2B · 3 Min.

B2B und B2C in einem Shopify-Store

Pascal Hippmann · aktualisiert Oktober 2026
Kurz gesagt

Endkunden und Händler können in einem Shopify-Store einkaufen, jeder mit seinen Preisen. Endkunden sehen den normalen Shop, Händler loggen sich ein und sehen ihre Konditionen, Mindestmengen und Zahlungsziele. Ein Shop heißt: ein Lager, ein Katalog, eine Pflege. Zwei getrennte Shops lohnen sich nur, wenn Händler ein komplett anderes Sortiment oder Erlebnis brauchen.

Ein Shop oder zwei?

Ein Shop für beide Zwei getrennte Shops
Produkte und Lager Einmal gepflegt Doppelt oder per Sync
Preise Händlerpreise nach Login Komplett eigene Preislisten
Design und Sortiment Gleich für alle Pro Shop frei
Kosten Ein Plan Zwei Pläne oder Plus mit zusätzlichem Shop
Passt für Die meisten Marken mit Händlernetz Großhandel mit eigenem Sortiment oder eigener Marke

Unser Standard ist ein Shop. Er ist günstiger, schneller gebaut und leichter zu pflegen. Zwei Shops nur, wenn es einen klaren Grund gibt.

Wie es funktioniert: wer sieht was

Gast Endkunde Händler
Preise Endkundenpreis Endkundenpreis Händlerpreis aus seinem Katalog
Staffelpreise Nein Nein Ja
Mindestmengen Nein Nein Ja, pro Produkt
Zahlung Sofort Sofort Auch auf Rechnung mit Zahlungsziel
Versand Standard Standard Standard, Sonderregeln per App

Der Händler bekommt ein Firmenkonto mit einem oder mehreren Standorten, etwa Filialen. Jedem Standort ordnest du einen Katalog und Zahlungsbedingungen zu. Mehrere Mitarbeiter einer Firma können bestellen, jeder mit eigenem Login.

Willst du Preise für Nicht-Händler ganz verbergen, etwa weil du nur an Fachhandel verkaufst, geht das über eine App, die Preise erst nach Login zeigt.

B2B auf Shopify?
Wir richten Preise, Firmen und Kataloge ein.
Zu B2B

5 Entscheidungen vor dem Start

  1. Wie viele Preisstufen brauchst du? Bis zu drei gehen auf jedem Shopify-Plan. Hat jeder Händler eigene Preise, brauchst du Plus.
  2. Sollen Gäste Preise sehen? Wenn nicht, kommt eine App dazu, die Preise erst nach Login zeigt.
  3. Wer darf Händler werden? Freie Registrierung mit Prüfung oder nur auf Einladung. In beiden Fällen gibst du jede Firma selbst frei.
  4. Wie zahlen Händler? Vorkasse, Karte oder auf Rechnung mit 30 oder 60 Tagen. Das legst du pro Firma fest.
  5. Woher kommen Preise und Kunden? Von Hand gepflegt oder aus dem ERP. Ab einigen Dutzend Händlern lohnt sich die Anbindung.

Häufige Fragen

Sehen Endkunden, dass es Händlerpreise gibt? Nein. Ohne Händler-Login ist der Shop ein ganz normaler Endkunden-Shop.

Kann ein Händler auch privat bestellen? Ja. Er wählt beim Login, ob er für seine Firma oder für sich bestellt.

Funktioniert das mit meinem Theme? Mit allen aktuellen Shopify-Themes. Ältere Themes brauchen manchmal Anpassungen, etwa für Mengenregeln auf der Produktseite.

Was kostet die Einrichtung? Das hängt an Preisstruktur, Zahl der Händler und Anbindungen. Du bekommst nach dem Erstgespräch einen Festpreis.

Lieber reden als lesen?

20 Minuten, ehrlich und unverbindlich. Danach weißt du, was dein Store braucht.