Ratgeber · B2B · 1 Min.
/ Kurz gesagt
Großgebinde passen nicht in den Endkundenversand. Warum ein neuer Kanal erst dann live gehen sollte, wenn Packungsgrößen, Verpackung und Versand dazu passen.
Durstladen
Ein Lebensmittelhersteller wollte gleichzeitig im Großhandel wachsen und an Endkunden verkaufen. Die Produkte gab es aber vor allem in Großgebinden für Gewerbekunden. Unsere Empfehlung war, zuerst den B2B-Kanal klar aufzustellen und das Endkundengeschäft erst dann voranzutreiben, wenn Packungsgrößen, Verpackung und Versand dafür passen. Ein neuer Vertriebskanal ist nicht bereit, nur weil der Shop ihn technisch abbilden kann.
Endkunden bestellen kleine Mengen, erwarten handliche Packungen und einen Versand, der zum Warenwert passt. Gewerbekunden bestellen große Mengen, oft palettenweise, und haben ganz andere Erwartungen an Lieferung und Preise. Wer mit Großgebinden an Endkunden verkauft, hat entweder unpassende Produkte oder Versandkosten, die den Kauf verhindern.
| Großhandel | Endkunden | |
|---|---|---|
| Bestellgröße | Groß, oft palettenweise | Klein, einzelne Packungen |
| Versand | Möglichst direkt ab Werk | Über einen Fulfillment-Dienstleister |
| Verpackung | Großgebinde | Handliche Packungen, versandfertig |
| Voraussetzung | Preise, Konditionen, Bestellweg | Passende Produkte, Versandkosten, Marke |
Überlegst du, neben dem Großhandel auch an Endkunden zu verkaufen? Wir schauen gemeinsam, was dafür stehen muss, und planen den Shop so, dass er beides kann.
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