- Ein Freelancer ist günstiger und gut für kleine, klar umrissene Aufgaben wie ein Theme einrichten oder eine Section anpassen.
- Eine Agentur lohnt sich, sobald mehrere Disziplinen zusammenkommen: Design, Entwicklung, Daten, SEO und ein fester Termin.
- Entscheidend ist nicht die Größe, sondern wer das Risiko trägt, wenn es länger dauert. Bei einem Festpreis liegt es beim Anbieter, bei Stundenabrechnung bei dir.
Der direkte Vergleich
Freelancer und Agentur lösen unterschiedliche Probleme. Der Preis ist nur einer von sechs Punkten.
| Freelancer | Agentur | |
|---|---|---|
| Kosten für einen Store | grob 2.000 – 8.000 € | meist 5.000 – 25.000 € |
| Wer arbeitet daran | eine Person | Design, Entwicklung, Projektleitung |
| Ausfall bei Krankheit oder Urlaub | Projekt steht | jemand anderes übernimmt |
| Prüfung vor dem Launch | meist niemand zweites | Review durch eine zweite Person |
| Abrechnung | oft nach Stunden | oft Festpreis |
| Betreuung nach dem Launch | je nach Verfügbarkeit | fest vereinbart |
Ein guter Freelancer kann besser sein als eine schlechte Agentur. Die Tabelle zeigt, was typisch ist, nicht was immer gilt.
Wann ein Freelancer die bessere Wahl ist
Wenn die Aufgabe klein ist und du sie genau beschreiben kannst. Dann zahlst du nicht für Projektleitung, die du nicht brauchst.
- Du startest mit einem fertigen Theme und brauchst nur Einrichtung und Feinschliff.
- Eine einzelne Section oder Funktion soll angepasst werden.
- Dein Budget liegt unter 3.000 € und der Termin ist flexibel.
- Du hast selbst Erfahrung mit Shopify und kannst das Ergebnis prüfen.
Wann eine Agentur die bessere Wahl ist
Wenn dein Store dein Geschäft trägt und ein Ausfall Umsatz kostet. Dann zahlst du für Sicherheit, nicht für Bürofläche.
- Du ziehst von einem anderen System um und darfst keine Rankings verlieren.
- Du brauchst ein eigenes Design, nicht nur ein angepasstes Theme.
- B2B, mehrere Märkte oder ein ERP kommen dazu.
- Es gibt einen festen Termin, etwa eine Saison oder einen Produktlaunch.
- Du willst nach dem Launch jemanden, der den Store kennt und erreichbar ist.
Bei uns zum Beispiel arbeiten Design und Entwicklung zusammen, jede Zeile wird von einem Senior geprüft, und der Preis steht vor dem Start fest.
Sieben Fragen, die du jedem Angebot stellen solltest
Egal ob Freelancer oder Agentur: Mit diesen Fragen siehst du schnell, ob ein Angebot hält, was es verspricht.
- Ist der Preis fest, oder eine Schätzung nach Stunden?
- Was passiert, wenn ich nach dem Entwurf noch etwas ändern will? Wie viele Feedbackrunden sind drin?
- Wer arbeitet konkret an meinem Store, und wer prüft das Ergebnis?
- Kann ich den Store danach selbst pflegen, ohne Code?
- Welche Apps kommen dazu, und was kosten sie im Monat?
- Wie werden meine alten URLs weitergeleitet, falls ich umziehe?
- Wer ist nach dem Launch erreichbar, und zu welchen Konditionen?
Wenn eine Antwort ausweicht, frag nach. Gute Anbieter haben auf alle sieben eine klare Antwort.
Häufige Fragen
Ist eine Agentur immer teurer als ein Freelancer? Pro Stunde meist ja. Pro Projekt nicht unbedingt: Ein Festpreis kann am Ende günstiger sein als eine Stundenabrechnung, die aus dem Ruder läuft.
Woran erkenne ich eine gute Shopify-Agentur? An echten Referenzen, die du anklicken kannst, an einem festen Preis vor dem Start und an klaren Antworten auf die sieben Fragen oben. Ein Shopify-Partner-Status ist ein Plus, aber kein Beweis.
Kann ich mit einem Freelancer starten und später wechseln? Ja. Achte darauf, dass der Store sauber auf einem Standard-Theme aufgebaut ist und du alle Zugänge selbst besitzt.
Wie lange dauert ein Store bei einer Agentur? Meist einige Wochen, abhängig von Umfang, Daten und wie schnell Feedback kommt.