Eine Marke mit einem erklärungsbedürftigen Produkt wollte bei Google gefunden werden. Die erste Idee war, die Produktseite mit allen Informationen zu füllen. Wir haben stattdessen einen eigenen Ratgeber-Bereich aufgebaut, der die vielen Fragen rund ums Produkt beantwortet und auf die Produktseite führt. Der organische Traffic hat sich danach vervielfacht.
Der Fall
Menschen suchen zu so einem Produkt nicht nur nach dem Produkt. Sie suchen nach dem Problem, nach der Anwendung, nach Vergleichen und nach Erfahrungen. Eine einzige Produktseite kann all diese Fragen nicht gleichzeitig beantworten, ohne für Kaufwillige unübersichtlich zu werden.
Wie wir Suchabsichten auf Seiten verteilt haben
| Wonach gesucht wird | Wo es beantwortet wird |
|---|---|
| Das Problem („Was hilft bei …?“) | Ratgeber-Artikel |
| Die Anwendung („Wie benutzt man …?“) | Ratgeber mit Bildern und Schritten |
| Vergleiche und Erfahrungen | Ratgeber und Galerie mit echten Ergebnissen |
| Das Produkt selbst | Produktseite |
Dazu kamen drei Dinge:
- Interne Links in beide Richtungen. Jeder Ratgeber führt zum passenden Produkt, jede Produktseite zu den wichtigsten Ratgebern.
- Strukturierte Daten für Produkt und häufige Fragen, damit Google und KI-Suchen die Seiten richtig einordnen.
- Inhalt und Verkauf zusammen geplant. Der Ratgeber ist kein Blog neben dem Shop, sondern ein Teil des Weges zum Kauf.
Was du daraus mitnimmst
- Nicht jede Suche sollte auf der Produktseite landen. Wer noch informiert, will erst verstehen, dann kaufen.
- Eine Seite pro Frage. Jeder Ratgeber beantwortet eine Frage richtig gut, statt zehn halb.
- Strukturierte Daten helfen nur, wenn der Inhalt dahinter klar ist. Erst der Inhalt, dann der Code.
- Verbinde Ratgeber und Shop. Ein Ratgeber ohne Link zum Produkt bringt Besucher, aber keinen Umsatz.
Verkaufst du ein Produkt, zu dem Kunden viele Fragen haben? Wir bauen die Suchfragen in die Struktur deines Shops ein.