Bei einem Charter-Angebot waren manche Extras im Preis enthalten, andere konnten zusätzlich gebucht werden. Alles zusammen in einer schönen Liste zu zeigen, hätte gut ausgesehen, aber falsche Erwartungen geweckt. Wir haben die Ausstattung als kompaktes Bildraster gebaut, mit zwei klaren Kennzeichnungen: „Inklusive“ und „Optional“. So bleibt die Seite emotional, und trotzdem weiß jeder Gast sofort, was er bekommt und was extra kostet.
Der Fall
Ausstattung verkauft. Bilder von Wassersportgeräten machen Lust auf den Tag auf dem Wasser. Das Problem beginnt, wenn alles gleich aussieht: Der Gast geht davon aus, dass alles dabei ist, und ist enttäuscht, wenn einzelne Extras beim Buchen zusätzlich kosten. Aus einem Upsell wird ein Ärgernis.
Wie wir die Extras dargestellt haben
- Ein Raster statt einer Textliste. Jedes Extra mit Bild und Namen, schnell erfassbar.
- Klare Kennzeichnung an jedem Element. „Inklusive“ oder „Optional“, direkt am Bild, nicht in einer Fußnote.
- Kurze Labels statt langer Erklärungen. Ein Wort sagt mehr als ein Absatz, den niemand liest.
- Optionale Extras ohne Druck. Sie werden gezeigt und erklärt, aber nicht aufgedrängt. Wer sie möchte, bucht sie bei der Buchung dazu.
- Eigene Bilder. Echte Fotos der Ausstattung wirken bei einem Premium-Angebot glaubwürdiger als Symbolbilder.
Was du daraus mitnimmst
- Gleiches Aussehen weckt gleiche Erwartungen. Wenn Enthaltenes und Kostenpflichtiges gleich dargestellt sind, rechnet der Kunde mit allem.
- Kennzeichne direkt am Element. Wer erst nachlesen muss, liest es meist nicht.
- Ehrliche Upsells verkaufen besser. Ein klar gekennzeichnetes Extra wirkt wie ein Angebot, ein verstecktes wie eine Falle.
- Ausstattung ist mehr als eine Liste. Gut gezeigt, ist sie ein Kaufargument.
Hast du Leistungen, die teils enthalten und teils zubuchbar sind? Wir zeigen sie so, dass sie Lust machen und keine Fragen offenlassen.