Nach einem fertigen Projekt kommen neue Wünsche: eine spezielle Vorlage, eine zusätzliche Landingpage, eine neue Logik für eine App. Sie wirken klein, weil der Shop ja schon steht und bezahlt ist. Trotzdem rechnen wir jede neue Individualentwicklung als eigenen Auftrag ab. Das ist kein Aufblähen, sondern macht sichtbar, was dahintersteckt.
Die Situation
„Das ist doch nur eine kleine Änderung“ ist der häufigste Satz nach einem Launch. Manchmal stimmt er. Oft steckt hinter einem Satz im Chat aber Analyse, Code, Test auf allen Geräten und die Prüfung, dass nichts anderes kaputtgeht. Und es ist keine Korrektur am Vereinbarten, sondern etwas Neues.
Was in einer „kleinen Änderung“ steckt
- Verstehen: Was genau soll passieren, und in welchen Fällen nicht?
- Umsetzen: Code schreiben, der zum bestehenden Theme passt.
- Testen: Desktop, Handy, verschiedene Browser, alle betroffenen Seiten.
- Gegenprüfen: Funktioniert alles andere noch? Gerade bei Anpassungen am Theme kann eine Änderung an anderer Stelle etwas verschieben.
Wie wir es lösen
- Fehler beheben wir, ohne zu diskutieren. Funktioniert etwas nicht wie vereinbart, ist das unsere Aufgabe.
- Neues bekommt ein kurzes Angebot. Mit Beschreibung, Festpreis und Zeitrahmen. Du entscheidest, ob und wann.
- Abgerechnet wird nach Umsetzung. Wie bei jedem anderen Auftrag.
So bleibt der ursprüngliche Festpreis fest, und Zusatzwünsche sind trotzdem jederzeit möglich.
Was du daraus mitnimmst
- Unterscheide Fehler und Wünsche. Beides ist berechtigt, aber nur eins ist im Festpreis enthalten.
- „Klein“ ist keine Aufwandsschätzung. Lass dir lieber kurz sagen, was es kostet, als hinterher überrascht zu werden.
- Ein klarer Umfang schützt beide Seiten. Du zahlst nur, was du bestellst. Die Agentur liefert, was vereinbart ist.
- Sammle Wünsche. Mehrere kleine Änderungen auf einmal sind oft günstiger als jede einzeln.
Hast du eine Idee für deinen fertigen Shop? Beschreib sie uns, du bekommst einen Festpreis, bevor etwas passiert.