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Ratgeber · Store bauen · 2 Min.

Das Theme ist nichtdas Design

Pascal Hippmann · aktualisiert October 2026

kurz gesagt

/ Kurz gesagt

Gleiches Theme wie das Vorbild, also sieht es gleich aus? Nicht ganz. Was das Vorbild ausmacht, war eigener Code. Was das für Aufwand und Preis bedeutet.

Kurz gesagt

Ein Interessent wollte seinen Shop so aussehen lassen wie ein bestimmtes Vorbild. Beide Shops nutzten dasselbe Premium-Theme. Die Erwartung: ein paar Einstellungen, und es sieht genauso aus. Bei der Analyse zeigte sich, dass die prägenden Teile des Vorbilds gar nicht aus dem Theme stammten, sondern aus eigenem Code. Das Theme kann die Basis sein, aber der Auftrag bleibt ein individueller Umbau.

Die Anfrage

Tools, die anzeigen, welches Theme ein Shop nutzt, sind praktisch. Sie zeigen aber nur einen Teil der Wahrheit. Was man sieht, ist oft ein Theme plus viele Anpassungen. Wer nur das Theme kauft, bekommt die Grundlage, nicht das Ergebnis.

Was wir bei der Analyse gesehen haben

Wir haben das Vorbild Bereich für Bereich mit dem Standardumfang des Themes verglichen:

  • Seitenaufbau: eigene Layouts, die das Theme so nicht anbietet
  • Suche: eine eigene Lösung statt der Standard-Suche
  • Navigation: individuell gebaut
  • Weitere Bausteine: mehrere eigene Elemente, die es im Theme nicht gibt

Genau diese Teile machten den Look aus. Mit Einstellungen allein wäre das Ergebnis eine entfernte Verwandte des Vorbilds gewesen.

Was das für den Preis heißt

  • Das Theme bleibt eine gute Basis. Wir bauen darauf auf, statt bei null anzufangen.
  • Die fehlenden Teile werden eigene Module. So gebaut, dass du sie im Theme-Editor selbst pflegen kannst.
  • Ein verlässlicher Festpreis braucht Zugang zum Shop. Erst wenn wir sehen, was schon da ist, können wir sagen, was fehlt.
  • Ein umfangreicher Nachbau ist kein kleines Projekt. Ein Budget für „ein paar Anpassungen“ reicht dafür selten.

Und ein Hinweis, den wir immer geben: Ein Vorbild ist Inspiration für Aufbau und Funktion. Kopiert werden Inhalte, Bilder und Code anderer Shops nicht.

Was du daraus mitnimmst

  • Das Theme eines Shops zu kennen heißt nicht, sein Design zu kennen. Was du siehst, ist meist Theme plus Anpassungen.
  • Schick deiner Agentur das Vorbild und deinen Shop. Dann lässt sich sagen, was Einstellung ist und was Entwicklung.
  • Eigene Module müssen nicht starr sein. Gut gebaut, pflegst du sie danach selbst wie jeden anderen Baustein.
  • Lass dich von Vorbildern inspirieren, nicht kopieren. Dein Shop soll nach dir aussehen.

Hast du einen Shop, der dir als Vorbild gefällt? Schick ihn uns, wir sagen dir, was davon Theme ist und was gebaut werden muss.

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