Ratgeber · Store bauen · 1 Min.
/ Kurz gesagt
Das Retourenportal der Schwesterfirma hätte die neue Marke im entscheidenden Moment verwässert. Hinter „Retourenportal“ stecken drei Aufgaben: Anmelden, Label und Verbuchen.
Durstladen
Eine neue Marke gehörte zu einem Unternehmen, das für einen anderen Shop schon ein Retourenportal hatte. Der naheliegende Gedanke: einfach mitbenutzen. Das Problem: Kunden der neuen Marke wären für ihre Retoure auf eine Seite mit fremdem Namen und Logo geschickt worden. Wir haben die Optionen geprüft und dabei geklärt, dass „Retourenportal“ eigentlich drei verschiedene Aufgaben meint.
Die Marke war bewusst eigenständig aufgebaut: eigener Name, eigene Welt, eigene Zielgruppe. Ein Kunde, der dort gekauft hat, kennt die Schwesterfirma nicht. Landet er bei der Retoure auf deren Seite, ist er verunsichert, und die sorgfältig aufgebaute Marke bekommt einen Riss, genau in dem Moment, in dem Vertrauen ohnehin gefragt ist.
| Ebene | Frage | Mögliche Lösung |
|---|---|---|
| 1. Anmelden | Wie sagt der Kunde, dass er etwas zurücksenden will? | Shopify selbst: Kunden können Rücksendungen im Kundenkonto anfragen |
| 2. Label | Wie bekommt er ein Rücksendeetikett? | Versand-Apps oder Retouren-Apps, die mit dem Paketdienst verbunden sind |
| 3. Verbuchen | Wie kommt die Ware zurück in den Bestand und die Gutschrift zum Kunden? | Warenwirtschaft, eigener Prozess |
Wer „wir brauchen ein Retourenportal“ sagt, meint oft nur eine dieser Ebenen. Für eine Lösung müssen alle drei stehen.
Suchst du die richtige Retouren-Lösung? Wir prüfen alle drei Ebenen und finden, was zu deinem Shop passt.
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