Eine Modemarke hatte neben ihrer Kollektion auch Einzelstücke: Teile, die es nur einmal gibt. Sie wie normale Serienprodukte zu behandeln, hätte nicht gepasst. Sie brauchten eine andere Präsentation und einen anderen Weg zum Kauf, mit Anfrage und Abholung. Die Lösung war kein zweiter Shop und keine aufwendige Automatik, sondern eine eigene Vorlage und eine eigene Kollektion.
Der Fall
Ein Einzelstück hat keine Größenauswahl, keine Farbvarianten und keinen Nachschub. Wer es sieht, will oft erst fragen: Wie fällt es aus, kann ich es anprobieren? Eine normale Produktseite mit Varianten und Kaufen-Button wirkt dafür falsch.
Die Lösung
- Eine eigene Produktvorlage für Einzelstücke. Mehr Raum für Bilder und die Geschichte des Teils, keine Variantenauswahl, ein klarer Hinweis, dass es dieses Stück nur einmal gibt.
- Ein anderer Weg zum Kauf. Statt nur „In den Warenkorb“ die Möglichkeit, anzufragen oder das Teil abzuholen.
- Eine eigene Kollektion. Einzelstücke sind gesammelt auffindbar und vermischen sich nicht mit der regulären Kollektion.
- Das Team ordnet selbst zu. Neue Einzelstücke bekommen im Admin einfach die passende Vorlage und Kollektion.
Bewusst nicht gebaut haben wir eine automatische Logik auf Variantenebene. Sie hätte mehr Wartung gebracht als Nutzen.
Was du daraus mitnimmst
- Sonderprodukte brauchen selten einen zweiten Shop. Aber oft eine eigene Vorlage.
- Nicht jedes Produkt will sofort gekauft werden. Bei Einzelstücken, Maßanfertigungen oder hochpreisigen Teilen ist eine Anfrage manchmal der bessere erste Schritt.
- Die einfachste Lösung, die funktioniert, gewinnt. Vorlage plus Kollektion ist robuster als Automatik, die man warten muss.
- Lass dein Team selbst zuordnen. Eine Lösung, die ohne Entwickler funktioniert, wird auch genutzt.
Hast du Produkte, die nicht ins Raster passen? Wir finden den einfachsten Weg, sie richtig zu zeigen.